Marlene Monteiro Freitas (Kap Verde, 1979), studierte Tanz an der P.A.R.T.S. (Brüssel), an der ESD und der Calouste Gulbenkian Foundation (Lissabon). Sie arbeitete mit Choreograf*innen wie Loïc Touzé, Emmanuelle Huynh, Tânia Carvalho und Boris Charmatz.
Zu ihren Arbeiten gehören unter anderem “Canine Jaunâtre 3” (2024, für Le Ballet l'Opéra National de Lyon), “LULU” (2023, mit dem Theater an der Wien und den Wiener Festwochen), “RI TE” (2022; mit Israel Galván), “ÔSS” (2022; für Dançando com a Diferença), die Performance “Idiota” und die Ausstellung “X AND” (2022; rund um das Gemälde von Alex Silva), “Pierrot Lunaire” (2021; mit Klangforum Wien und Ingo Metzmacher), “Mal-Embriaguez Divina” (2020) und viele andere. “NÔT” ist ihre jüngste Arbeit für das Festival d'Avignon. Gemeinsam ist allen Werke die Offenheit, Hybridität, Unreinheit und Intensität.
2015 war sie Mitbegründerin von P.OR.K. in Lissabon, einer Struktur, die seither ihre Arbeiten produziert. 2017 wurde “Jaguar” mit dem SPA-Preis für Choreografie ausgezeichnet und die kapverdische Regierung würdigte ihre kulturellen Leistungen. Im Jahr 2018 erhielt sie den Silbernen Löwen der Biennale von Venedig, 2020 wurde “Bacchae” mit dem Preis für die beste internationale Aufführung von Les Prémis de la Critica d'Arts Escèniques in Barcelona ausgezeichnet, 2022 erhielt sie den Chanel Next Prize und den Evens Arts Prize. Seit 2020 ist sie Ko-Kuratorin des Projekts (un)common ground.