Zu den prägenden Eigenschaften der Arbeit von Meg Stuart zählt die Suche nach neuen Präsentationskontexten. Interdisziplinäre Formen der Zusammenarbeit werden zu diesem Zweck beständig reformuliert.
Im Rahmen ihrer Residenz am HAU im Januar 2013 hat die Choreografin eine Gruppe von Performer:innen, Musiker:innen und Bildenden Künstler:innen gebeten, ihre Talente und Fähigkeiten in einen Prozess gemeinsamer Erkundungen einzubringen und eine Reihe von künstlerischen Entwürfen zu erarbeiten. Es soll ein offenes Feld entstehen, das Handlungen und Aktionen auf ihre wesentlichen Elemente reduziert. Das choreografische Material kann aus Bewegungsstrukuren, Aufzeichnungen und Zukunftsplänen bestehen. Die Tänzer sind von Objekten, Musik und Licht umgegeben. Diese Gestaltungselemente verbergen, betonen und enthüllen die Bewegung.
Das Publikum ist eingeladen, den von diesem temporären Kollektiv hervorgebrachten Vorgängen der Verknüpfung, des Zeichnens und der Teilhabe beizuwohnen. Für die “Extended Version” begeben sich die beteiligten Künstler:innen auf die Suche nach den Grenzen der Großzügigkeit, Offenheit, des Spiels und kreieren somit ein einmaliges vierstündiges Ereignis.