38. Internationales Festival Berlin | 13.–29.8.2026

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Das war Tanz im August 2026!


Liebes Publikum,

es ist kaum zu glauben: Nun liegt auch die dritte und letzte Festivalwoche mit zwei großartigen Premieren, zwei Deutschlandpremieren, 17 Vorstellungen, spannenden Künstler*innen-Gesprächen und einer fantastischen Festivalclosing-Party hinter uns.

Am vergangenen Samstag, den 29. August, endete damit die 38. Ausgabe des Internationalen Festivals Tanz im August. Das diesjährige Festival zeigte Tanz als politische Kraft mit Wechselwirkung und machte Berlin erneut zu einem lebendigen Treffpunkt für ästhetische Wagnisse und gesellschaftlichen Austausch.

Insgesamt kann Tanz im August 2026 auf knapp drei erfolgreiche Wochen zurückblicken, in denen 19 Produktionen an 11 Veranstaltungsorten präsentiert wurden – darunter 3 Premieren, 6 Deutschlandpremieren sowie 4 Berlinerund internationale Koproduktionen innerhalb von insgesamt 54 Vorstellungen

Eine Auslastung von 98%, ca. 17.350 regulären Besucher*innen, zusätzlich um die 500 Besucher*innen der kostenfreien Veranstaltung “Outbox Me x Tanz im August” (einem, in Kooperation mit Outbox Movement veranstalteten, Tanz-Battle auf dem Tempelhofer Feld) sowie 150 Workshop-Teilnehmenden verdeutlicht, dass das Festival auch in diesem Jahr auf große Resonanz bei einem vielfältigen Publikum in überwiegend ausverkauften Spielstätten fand.

Das diesjährige Festival wurde von rund 510 Professionals aus der nationalen wie internationalen Tanzszene besucht, die insbesondere für die Uraufführungen und Deutschlandpremieren anreisten. Zudem akkreditierten sich in diesem Jahr rund 95 Pressevertreter*innen regionaler, nationaler und internationaler Medien.

Ricardo Carmona, künstlerischer Leiter von Tanz im August, fasst zum Abschluss des Festivals zusammen: „Das diesjährige Festival hat uns gezeigt, dass Tanz, wie der Wind, Grenzen überschreiten, Festgefahrenes ins Wanken bringen und neue Formen des Miteinanders schaffen kann. In einer Zeit, die von Unsicherheit, Konflikten und Angst geprägt ist, erinnert uns die Reaktion von Künstler*innen und Publikum daran, dass Tanz und Kunst auch eine Form des Widerstands, der Verbundenheit und der Fürsorge sein können. Die Gespräche, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse dieser Wochen sind eine eindringliche Erinnerung daran, dass wir nicht einer Meinung sein müssen, um im Dialog zu bleiben. Die Freiheit der Kunst und die Räume, in denen Menschen zusammenkommen, hinterfragen und gemeinsam träumen können, sind für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar und müssen geschützt und nachhaltig gefördert werden.“

Annemie Vanackere, Intendantin und Geschäftsführerin des HAU Hebbel am Ufer, zeigt sich zufrieden:
„Wir sehen, wie viel Freude das Festival den Berliner*innen und den Gästen Berlins bereitet und wie sehr Tanz Gedanken und Gefühle im besten Sinne provoziert. Gerade eine Stadt wie Berlin, die – um mit Ece Temelkuran zu sprechen – eine ‘nation of strangers‘ ist, und nebenbei Hauptstadt, braucht diese Art von kultureller Kristallisation.“

Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre zahlreichen Besuche und ein großartiges Festival!

Festivaltrailer


Videoschnitt: © Stabil & Grazil OHG; Musik: © Neda Sanai
 

Festivalprogramm

Der Tanz im August-Podcast


In den letzten vier Jahren haben wir Künstler*innen der jeweiligen Festivalausgaben zu einem intimen Gesprächsformat eingeladen, das Einblicke in ihr Leben und Schaffen gibt. Das Format wird in diesem Jahr bereits mit neuen Folgen fortgesetzt – hier die aktuellste Folge mit Calixto Neto hören!

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