- 13.8., 20:00
Tischkau / Nedd / Yukiko x Malpaso Dance Company
TRAPICANA
Festivaleröffnung
Mehr erfahren - 14.8., 19:00
Tischkau / Nedd / Yukiko x Malpaso Dance Company
TRAPICANA
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Sophie Yukiko ist eine Deutsch-Amerikanische Künstlerin im Bereich Tanz und Schauspiel. In ihren Arbeiten setzt die sich mit den dem Konzept des Rituals auseinander, die sie über Tanz, Wort und Film verhandelt. Während ihrer professionellen Karriere als kommerzielle Tänzerin, wurde sie Teil der Ballroom Szene und widmete sich fortan Kontexten politischer Kunst. Seit 2020 arbeitet sie auch als Autorin und Dramaturgin.
2009 begann Sophie Yukiko als freischaffende Tänzerin zu arbeiten. Ihre Reisen nach Los Angeles und New York City, der Input aus den subkulturellen Tanzszenen, sowie der tänzerische Austausch in der Battle – Dance – Culture, prägten sie stark.
2019 choreographierte, inszenierte und produzierte Sophie Yukiko den Kurzfilm RatedX, in welchem sie versuchte Tanz als Ventil für das im Leben Erfahrene zu nutzen und aufzuzeigen, wie kollektiver Exzess als Ritual fungiert und einen tranceartigen Zustand entstehen lassen kann. Das Monopol Magazin veröffentlichte diese Arbeit.
2024 griff sie diesen Gedanken wieder auf und bewarb sich am Tanzhaus NRW erfolgreich auf die Sommerresidenz um zu recherchieren, ob im Kontext Technokultur und in der Tradition des Raves eine spirituelle Komponente zu finden ist, deren Ursprünge dem Voudou und westafrikanischer Kultur zuzuschreiben sind. Als Ergebnis der Residenz entstand ein Solo. Ritual BPM wurde 2024 im Tanzhaus NRW und im Haus der Kulturen der Welt in Berlin gezeigt. Aktuell befindet sich ihr Folgeprojekt Ceremony BPM im Bewerbungsprozess um Förderungen für ein Ensemblestück. Die Volksbühne Berlin sowie der Berliner Club Berghain unterstützen Sophie Yukiko in diesem Vorhaben als offizielle Kooperationspartner.
In ihrem Stück Indigo, welches sie 2022 im Tanzhaus NRW zeigte, setzte sie sich mit den Ursprüngen karibischer Karnevalsrituale auseinander. Die Verfilmung des Projektes Indigo erschien im Sommer 2024 über das Schirnmagazin der Kunsthalle Frankfurt.
Als Mitbegründerin der Deutschen Ballroom Szene, ist Sophie Yukiko Mother eines internationalen Houses. Ihre mittlerweile 80 Kids – die Mitglieder:innen des Kollektivs - sind in sechs Ländern und zwei Kontinenten unter dem Namen House of Laveaux vereint. Im Juni 2025, erhielt sie als erste Schwarze, queere Person in Deutschland die Szenenauszeichnung Legend. 2022 brachte sie Ballroom Kultur in die Volksbühne und sorgte mit dem „Icons Galore Ball 2“ für ein ausverkauftes Haus.
Im Januar / März 2025 nahm sie gemeinsam mit Marie Zoe Buchholz an einer einer vom Goethe Institut geförderten Reise teil, um in Benin und Louisiana die immer wiederkehrenden Themen rund um Ritualspraktiken und deren Fortschreibung in der Popkultur, tiefer zu recherchieren.
Im Dezember 2026 zeigt sie gemeinsam mit der Künstlerin Zoe, ihre neue Arbeit BODEN im Tanzhaus NRW und im Berliner HAU.
Seit 2019 an Residencies vom Heizhaus / Uferstudios Berlin, dem Euorpäischen Zentrum der Künste Hellerau in Dresden und dem Berliner HAU (Hebbel am Ufer Teil).
Ihre künstlerische Arbeit wurde in Studienprogrammen des Davidson College in North Carolina, der University von British Columbia und Mount Holyoke College in Massachusetts aufgenommen.
Sophie Yukiko arbeitet auch in der Industrie weiterhin im Bereich Tanz im Event und Showbereich. Seit ihrer langjährigen Partnerschaft mit Nike und durch ihre Erfahrung als kommerzielle Tänzerin, unterstützt sie heute Produktionen als Choreographin und Art Director.
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