Jennifer Kamau ist eine in Berlin ansässige feministische Aktivistin und Forscherin. Sie ist eine der Mitbegründerinnen des International Women Space (IWS), einer antirassistischen feministischen Gruppe von geflüchteten Frauen und Migrantinnen. Die Gruppe entstand während der Besetzung des Oranienplatzes und der Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg. IWS fördert die Solidarität und Kooperation zwischen Migrantinnen, veröffentlicht Bücher, organisiert Kampagnen, Demonstrationen und Konferenzen zu den Themen Asylsuche und Migrantinnen. Zuletzt ko-organisierte das IWS die zweitägige Konferenz "When I came to Germany" (2017), die die Erfahrungen von Frauen thematisierte, die als Gastarbeiterinnen nach Westdeutschland kamen, in Ostdeutschland als Leiharbeiterinnen tätig waren, als Migranteninnen und Geflüchtete im wiedervereinigten Deutschland lebten, oder als deutsche Frauen von Rassismus betroffenen waren. Derzeit arbeitet die Gruppe an der Dokumentation der Konferenz, außerdem an einer zweiten Veröffentlichung von In Our Own Words 2.