RE-Perspective Deborah Hay

Works from 1968 to the Present

  
Tanz im August widmet der Choreografielegende Deborah Hay unter dem Titel RE-Perspective Deborah Hay: Works from 1968 to the Present eine große Werkschau. RE-Perspective versammelt Deborah Hays Arbeiten von den 1960ern bis in die Gegenwart, darunter zwei Uraufführungen, Neueinstudierungen und eine multimediale Installation. Ein Symposium und Gespräche sowie eine Publikation erweitern das Programm. RE-Perspective ist die bis heute umfassendste institutionelle Auseinandersetzung mit Deborah Hays Lebenswerk. Sie zeigt Deborah Hay als eine der einflussreichsten Choreografinnen des postmodernen Tanzes im 20. und 21. Jahrhundert. Ihre kreative Energie, Methoden und Praxis inspirieren Generationen von Tänzer*innen auf der ganzen Welt bis heute in einzigartiger Weise.
RE-Perspective Deborah Hay: Works from 1968 to the Present ist die Fortsetzung der Tanz im August-Retrospektiven 2015 und 2017 zu Rosemary Butcher und La Ribot.

Deborah Hay (*1941) war Gründungsmitglied des experimentellen Judson Dance Theater und tourte weltweit mit der Merce Cunningham Dance Company. Im Laufe ihrer Karriere hat sie kontinuierlich geschrieben und publiziert, sowie ihre eigene experimentelle Methodik für Tanzpraxis und Choreografie entwickelt, die sie in ihren Arbeiten sowohl mit Laien als auch professionellen Tänzer*innen angewandt hat. Auftragsarbeiten entstanden u.a. für The Forsythe Company und Cullberg Ballet. Im vergangenen Jahr eröffnete das MoMA die große Ausstellung Judson Dance Theater: The Work is Never Done, die Hays Werk neben dem ihrer wegweisenden Zeitgenoss*innen Yvonne Rainer, Trisha Brown, Steve Paxton und anderen zeigt.

Deborah Hay war dreimal bei Tanz im August vertreten, mit If I sing to you (2008), No time to fly (2012) und Figure a Sea mit dem Cullberg Ballet (2016).

Produktionen RE-Perspective

Publikumsformate zu RE-Perspective

Special Focus: Solo Performance Commissioning Project (SPCP)

 
Für Deborah Hay ist es ein politischer Akt, von dem Ziel Abstand zu nehmen, einen Tanz richtig oder gut auszuführen. In einer Einführung zu Hay’s Prozess zur Organisation und Durchführung des SPCP konzentriert sich Susan Leigh Foster auf die Aspekte ihrer choreografischen Arbeit, die die konventionellen Machtverhältnisse im Tanz neu strukturiert haben.

Termine SPCP
17.8., 18:00 | Susan Leigh Foster: Never Ending Dancing SOPHIENSÆLE | Englisch
17.8., 21:00 | Panel on the Solo Performance Commissioning Project Gäste: Miriam Jakob, Mike O’Connor, Ros Warby | Moderation: Laurent Pichaud | SOPHIENSÆLE | Englisch

Weitere Publikumsformate zur Retrospektive
24.8., 18:15 | Meet the Artist Tänzer*innen von Cullberg zu "The Match"
 

Deborah Hay Documentation Center


Das belebte Dokumentationszentrum von Laurent Pichaud ist ein experimenteller Raum, in dem das Publikum Originaldokumente aus Deborah Hays persönlichem künstlerischen Archiv sichten, lesen und diskutieren kann. Im Max-Liebermann-Saal entsteht eine Verbindung von Ausstellung, Erfahrungs- und Versammlungsort, der zum Wissensaustausch einlädt.

Öffnungszeiten
9.–31.8., Do–So 15:00–19:00 Akademie der Künste (Pariser Platz)
8.8., 18:00–21:00 Vernissage