Fotorückblick 2018

Wir blicken zurück auf ein inspirierendes, bewegendes und überraschendes Festival. Ohne solch ein offenes und neugieriges Publikum wäre all dies nicht möglich gewesen. Dafür danken wir Ihnen und euch herzlich und freuen uns schon auf die nächste Ausgabe! 

Uraufführungen von den in Berlin lebenden Choreograf*innen Isabelle Schad, Thiago Granato und Constanza Macras, sowie dem französischen Choreografen Noé Soulier prägten das diesjährige Festivalprogramm und spiegelten die Diversität von zeitgenössischem Tanz wider.

Zudem bereicherten viele internationale Künstler*innen Tanz im August mit diversen Deutschlandpremieren. Neben den bekannten Festivalbühnen wie dem HAU Hebbel am Ufer, dem Haus der Berliner Festspiele, der Volksbühne Berlin und den Sophienælen, fanden die Vorstellungen auch auf fürs Festival neue Bühnen wie dem Deutschen Theater Berlin, den Galerien KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst und Capitain Petzel statt. Auch ungewöhnlichere Orte wie das Sony Center am Potsdamer Platz, die Unterbühne im Haus der Berliner Festspiele und der Lilli-Henoch Sportplatz am Anhalter Bahnhof traten als neue Spiestätten dazu.

In zahlreichen Talks wie den beliebten Formaten Meet the Artist und Meeting of Minds konnte das Publikum in einen intimeren Austausch mit den Künstler*innen treten und Einblicke in deren künstlerische Arbeitsweisen erlangen.

Am eigenen Körper Bewegung erfahren konnte das Publikum durch die von Sebastian Matthias angeleiteten Awareness Boost Einführungen. Für unsere jungen Festivalbesucher*innen bot sich außerdem die Chance, bei dem 3-tägigen Power Moves Workshop direkt von Choreograf Nick Power und seiner B-Boy-Crew zu lernen.

Als fester Bestandteil des Festivals bietet die Bibliothek im August einen Ort des Zusammenkommens und der kritischen Reflektion. In dem von Whistle While You Work moderierten Workshop entstand hier beispielsweise ein Manifest zum Umgang mit Sexismus und Diskriminierung in der Tanzwelt. Auch fanden hier Gespräche zum Erbe der 68er-Generation und deren Bedeutung für den zeitgenössischen Tanz statt. Zudem schaffte das Projekt Scribe ein wandelndes partizipatives Archiv aus, welches die Eindrücke und Erinnerungen der Festivalbesucher*innen porträtierte und am Ende in der Bibliothek ausstellte.

Zum Sound ausgewählter DJs begaben sich jeden Samstag Besucher*innen, Künstler*innen, Partner*innen und Helfer*innen auf die Tanzfläche. Die Parties feierten wir in diesem Jahr nicht nur im WAU sondern auch zur Eröffnung im Haus der Berliner Festspiele. 

Tanz im August schaffte auch viele Orte der Begenung, unter anderem auch das neue Festivalzentrum, welches von dem Berliner Architektenbüro c/o now gestaltet wurde.